
Herzlich Willkommen!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Besucherinnen und Besucher,

Ich darf Sie in der Gemeinde Geroldshausen mit dem Ortsteil Moos im Fränkischen Süden sehr herzlich willkommen heißen. Wir haben uns mit der Gemeinde Kirchheim zu der Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim zusammengeschlossen. Außerdem arbeiten wir mit den Gemeinden Kirchheim und Kleinrinderfeld in einem Grundschulverband zusammen. Seit Anfang 2024 sind wir Mitglied der LAG Süd-West-Dreieck. Jeden Monat stelle ich Ihnen im Folgenden „Aktuelles aus unserer Gemeinde“ vor. Die Themen der vergangenen Monate finden Sie im Archiv.
Bei uns hier lässt es sich leben und bauen!
Geroldshausen verbindet das Beste aus zwei Welten: die idyllische Lage im Fränkischen Süden und die Nähe zur Kultur- und Universitätsstadt Würzburg. Mit moderner Infrastruktur, guter Verkehrsanbindung und einem regen Vereinsleben bietet unsere Gemeinde ein attraktives Umfeld für Familien, Paare und Bauwillige.
Ob Kindergarten, Grundschule in der Nähe, Einkaufsmöglichkeiten vor Ort oder Freizeit und Erholung in Würzburg wie auch im Lieblichen Taubertal – hier finden Sie alles, was Lebensqualität ausmacht. Besonders für Familien ist Geroldshausen ein Standort mit Perspektive: Schülerinnen und Schüler profitieren von der einzigartigen Möglichkeit, zwischen dem bayerischen und baden-württembergischen Schulsystem zu wählen – bequem erreichbar mit dem Zug im Stundentakt in beide Richtungen.
Mit dem Neubaugebiet „Bildacker“ im Ortsteil Moos schaffen wir neuen, bezahlbaren Wohnraum: attraktive Grundstücke ab 248 €/m² – und damit fast nur halb so teuer wie in Reichenberg, das lediglich wenige Kilometer näher an Würzburg liegt. Von kompakten Parzellen für Tiny Houses bis zu Flächen für Mehrfamilienhäuser – hier entstehen vielfältige Wohnmöglichkeiten für unterschiedliche Lebensentwürfe.
👉 Mehr Informationen zum Neubaugebiet „Bildacker“ finden Sie hier.
Aktuelles Februar 2026
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,
die Diskussion zum Grunderwerb für das Regenrückhaltebecken in Moos in der Sitzung am 19. Februar 2026 wurde von mir sehr emotional geführt. Ich habe deshalb den in der Sitzung anwesenden Grundstückseigentümer angerufen und mich für meine Emotionen entschuldigt. Wir haben vereinbart, die weiteren Verhandlungen im persönlichen Gespräch zu führen. Terminvorschläge wurden ihm schriftlich übermittelt. Ich bin zuversichtlich, dass wir so eine für beide Seiten akzeptable Lösung finden werden.
In dieser Sitzung berichtete der Projektmanager über den aktuellen Stand der geplanten energetischen Sanierung der Grundschule Kirchheim. Inzwischen wurden Architekt, Energieberaterin und Fachplaner beauftragt. Die ursprünglich geplante Nahwärmelösung wird nicht weiterverfolgt. Die Kosten für den Schulbau liegen nach aktuellem Stand bei rund 2 Millionen. Etwa 80 Prozent sollen durch Fördermittel gedeckt werden. Die restlichen Kosten werden über den Grundschulverband finanziert und nach Schülerzahlen auf die Gemeinden umgelegt. Für Geroldshausen bedeutet das derzeit voraussichtlich rund 100.000 Euro.
Für den Bau eines Regenrückhaltebeckens oberhalb des Wiesenwegs und des Baugebiets „Am Bildacker“ benötigt die Gemeinde private Grundstücksflächen. Trotz mehrerer Kaufangebote und auch eines Tauschangebots konnte mit dem Eigentümer bisher keine Einigung erzielt werden. Da das Projekt aus Gründen des Hochwasserschutzes dringend notwendig ist und ohne die Flächen nicht umgesetzt werden kann, hat der Gemeinderat beschlossen zu prüfen, ob rechtlich auch eine Enteignung möglich wäre. Gleichzeitig betont der Gemeinderat, dass er weiterhin eine einvernehmliche Lösung anstrebt. Alternativen wären deutlich teurer (rund 620.000 Euro statt ca. 290.000 Euro). Die Mehrkosten müssten dann vom Gebührenzahler übernommen werden. Die Verwaltung wird nochmals das Gespräch mit dem Eigentümer suchen; erst wenn das scheitert, entscheidet der Gemeinderat über das weitere Vorgehen.
Für das Neubaugebiet „Am Bildacker“ mussten Straßennamen und Hausnummern neu festgelegt werden. Ziel ist eine einfache und logisch nachvollziehbare Orientierung. Die Ringstraße behält den Namen „Am Bildacker“. Die Stichstraße erhält den neuen Namen „Geroldshäuser Straße“, da sie in diese Richtung führt und Verwechslungen vermieden werden sollen.
Ein Grundstückseigentümer aus der Kleinrinderfelder Straße hat angefragt, ob er einen kleinen angrenzenden Grünstreifen dazukaufen kann, um seinen Garten zu erweitern und den Bereich einheitlich zu pflegen. Der Gemeinderat hat dem Verkauf dem Grunde nach zugestimmt.
Der Gemeinderat hat außerdem einer Kostenvereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Geroldshausen 3 zugestimmt. Die Maßnahme dient als landschaftspflegerischer Ausgleich für den bereits gebauten Weg Richtung Uengershausen und soll auf einer Fläche in der Gemarkung Geroldshausen umgesetzt werden.
Beim Ortstermin Mitte Januar mit Frau Dr. Hülya Düber MdB, Herrn Björn Jungbauer MdL, Herrn Felix von Zobel MdL, Landrat Thomas Eberth sowie den Altbürgermeistern Anton Holzapfel (Kirchheim) und Karl Hügelschäffer (Reichenberg) und dem Bauausschuss des Gemeinderats am Bahnhof wurden drei Punkte angesprochen: erstens das Provisorium, zweitens der vereinbarte barrierefreie Bahnhofsumbau und drittens die geänderte Strategie der DB InfraGo, zunächst eine höhenfreie Querung der Bahn (Unter- oder Überführung für Straße sowie Fuß- und Radverkehr) zu bauen. Bisher gibt es nur ein Provisorium für Züge von Würzburg nach Lauda, die seit Dezember 2025 auf Gleis 1 einfahren. Für Gleis 3 (Züge von Lauda nach Würzburg) hat die DB InfraGo ein weiteres Provisorium mit Kosten von rund 350.000 Euro veranschlagt; die Finanzierung ist noch ungeklärt. Unabhängig davon besteht weiterhin die schriftliche Vereinbarung, den Bahnhof Geroldshausen barrierefrei umzubauen, ursprünglich mit dem Ziel der Fertigstellung bis spätestens 2028. Die DB InfraGo verfolgt inzwischen jedoch eine andere Vorgehensweise: Vor dem eigentlichen Bahnhofsumbau soll zunächst eine höhenfreie Querung der Bahn gebaut werden, deren Fertigstellung derzeit frühestens für 2035 in Aussicht gestellt wird. Bei dem Ortstermin wurde von den Bundestags- und Landtagsabgeordneten vorgeschlagen, dass Privatpersonen eine Petition einreichen, um alle beteiligten Stellen vor Ort an einen Tisch zu bekommen. Der Gemeinderat hat daraufhin beschlossen, diese Petition zu unterstützen.
Im Jugendzentrum (JUZ) Moos gab es Probleme mit weitergegebenen und einem verlorenen Schlüssel. Der Schließzylinder ist Teil der gemeindlichen Schließanlage. Die Verwaltung schlug zunächst vor, den Zylinder auszutauschen. Der Jugendsprecherrat regte stattdessen den Einbau einer Chip-Schließanlage an, um Zugänge besser regeln und verlorene Transponder schnell sperren zu können. Hintergrund waren auch mehrere Sachbeschädigungen im JUZ. Der Gemeinderat beschloss schließlich, die bestehende Chip-Schließanlage auf das JUZ Moos zu erweitern.
Zum Jugendraum in Geroldshausen wurde berichtet, dass Schimmelbefall im Bereich des Bodens nahe der Eingangstür festgestellt wurde. Zudem ist weiterhin ein starker Ölgeruch vorhanden, obwohl der frühere Ölofen bereits entfernt und eine Elektroheizung eingebaut wurde. Es wird vermutet, dass Öl in den Boden eingedrungen ist. Der Bauhof und ein Architekt wurden eingeschaltet, um den weiteren Sanierungsbedarf zu klären. Gegebenenfalls soll auch ein Gutachten eingeholt werden. Außerdem wurde besprochen, wie mit den vom Schimmel betroffenen Einrichtungsgegenständen weiter zu verfahren ist.
Der Gemeinderat befasste sich zudem mit einem Bauantrag für ein Einfamilienhaus mit Garage im Baugebiet „Ziegelwende“ in der Straße Im Grund. Das Grundstück ist erschlossen, der Nachbar hat zugestimmt. Die Bauherren beantragten Befreiungen vom Bebauungsplan, unter anderem für die Höhe des Hauses, die Dachneigung und den Kniestock, da die Vorgaben aus den Jahren 1979/1980 aus heutiger Sicht nicht mehr zeitgemäß sind und sich die Planung an der bestehenden Nachbarschaft orientiert. Aus Sicht des Gemeinderats bestanden keine städtebaulichen Bedenken. Der Gemeinderat stimmte dem Bauantrag einschließlich der beantragten Befreiungen zu.
Das Landratsamt Würzburg hat der Gemeinde mitgeteilt, dass ein Bergahorn und eine Rosskastanie am Dorfplatz Geroldshausen als Naturdenkmäler ausgewiesen werden sollen. Die beiden Bäume gelten wegen ihres Erscheinungsbildes als besonders schützenswert. Die Gemeinde hatte Gelegenheit zur Stellungnahme, sieht aber keine Einwände. Für die Gemeinde entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten; die Verkehrssicherung bleibt wie bisher ihre Aufgabe. Der Gemeinderat erhob gegen die geplante Unterschutzstellung keine Einwendungen.
Im Gemeinderat wurde außerdem über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren Geroldshausen und Moos berichtet. Beide Wehren waren 2025 stark gefordert. Die Feuerwehr Geroldshausen leistete zahlreiche Einsätze bei Bränden, in der technischen Hilfeleistung und insbesondere im Bereich der Helfer-vor-Ort-Gruppe. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Ausbildung und Übungen, auch gemeinsam mit Nachbarwehren und Hilfsorganisationen. Zwei Mitglieder konnten 2025 aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen werden. Aktuell zählt die Wehr 40 aktive Mitglieder sowie 13 Jugendliche. Auch die Feuerwehr Moos blickte auf ein sehr einsatzreiches Jahr zurück: Mit 46 Einsätzen, darunter Brände, technische Hilfeleistungen und zahlreiche First-Responder-Einsätze, war sie intensiv im Einsatz. Daneben wurden viele Übungen und Schulungen durchgeführt. Der Gemeinderat würdigte das ehrenamtliche Engagement beider Wehren für die Sicherheit in der Gemeinde.
Die Gemeinde Geroldshausen hatte bisher einen Vertrag mit dem Tierschutzverein Würzburg zur Unterbringung von Fundtieren. Dieser wurde vom Tierschutzverein gekündigt und durch ein neues Vertragsangebot mit deutlich höheren Kosten ersetzt (1 Euro pro Einwohner statt bisher 0,30 Euro). Der Gemeinderat hat den Abschluss dieses neuen Vertrags mehrfach abgelehnt, unter anderem wegen der angespannten Haushaltslage. Seit Anfang 2026 besteht daher keine vertragliche Regelung mehr. Nachdem der Tierschutzverein im Januar 2026 die Aufnahme eines Fundtieres gemeldet hatte, stellte die Gemeinde klar, dass dies ohne Auftrag und ohne vertragliche Grundlage erfolgt sei, und lehnte eine Kostenübernahme ab. Zugleich wurde betont, dass die Gemeinde grundsätzlich bereit ist, über eine zukünftige Lösung zu sprechen, dabei aber auf einen sparsamen und rechtssicheren Umgang mit Steuergeldern achten muss.
Landrat Thomas Eberth hat die DB InfraGO schriftlich auf den schlechten baulichen Zustand des Bahnhofs Geroldshausen hingewiesen und dringenden Handlungsbedarf angemahnt. Bei vorgenannten Ortstermin hatte er festgestellt, dass der Bahnhof im Vergleich zu den anderen Haltepunkten der Strecke Würzburg–Lauda deutlich zurückliegt und bislang nicht barrierefrei ist. Kurzfristig regt der Landrat an, den Einstieg für Züge aus Richtung Würzburg über Gleis 1 zu ermöglichen und – wenn technisch machbar – auch Züge aus Richtung Lauda dort halten zu lassen. Besonders kritisch sind die aktuellen Zustände am Gleis 3, unter anderem wegen des unebenen Zugangs und der Stolpergefahr auf dem Bahnsteig. Provisorische Maßnahmen würden nach Angaben der Bahn mindestens rund 350.000 Euro kosten. Da eine dauerhafte Lösung derzeit erst für 2035 in Aussicht gestellt wird, fordert der Landrat ein tragfähiges Zwischenkonzept zur Verbesserung der Sicherheit.
Ende Januar und Anfang Februar 2026 kam es in Geroldshausen zu außergewöhnlich starken Schneefällen. Gemeinde, Bauhof und Anlieger waren dadurch besonders gefordert. Zunächst gab es Fragen zur Winterdienst- und Reinigungsverordnung, etwa zur Räumung von Einfahrten und zur Pflicht der Grundstückseigentümer, Gehwege zu räumen. Diese Punkte konnten geklärt werden; anschließend wurde der Winterdienst in den meisten Fällen ordnungsgemäß durchgeführt. Der Bauhof war über mehrere Tage im Dauereinsatz und musste neben der Räumung auch technische Probleme an den Geräten bewältigen. Trotz der schwierigen Bedingungen konnte die Verkehrssicherheit insgesamt gewährleistet werden. Zudem wurden Unternehmen und einzelne Grundstückseigentümer schriftlich auf ihre Pflichten hingewiesen. Im Gemeinderat wurde angeregt, künftig den Salzverbrauch im Winterdienst weiter zu reduzieren; hierzu könnte im Sommer beraten werden.
Der Gemeinderat hat sich in mehreren Sitzungen mit der Kommunalen Wärmeplanung befasst. Dabei wurde erläutert, dass alle Kommunen gesetzlich verpflichtet sind, eine solche Planung zu erstellen, und dass die Kosten in Bayern vollständig über den Konnexitätsausgleich vom Freistaat getragen werden. Für Geroldshausen entstehen dadurch keine eigenen Kosten. Die Planung untersucht, wie die Gemeinde künftig mit Wärme versorgt werden kann, und soll etwa ein Jahr dauern. In nichtöffentlicher Sitzung wurde beschlossen, das Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden mit der Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung zu beauftragen.
Abschließend wurde über weitere laufende Projekte informiert: Für die naturschonende Pflege der Gräben an Klingenbach und Riedbach soll ein mögliches Pilotprojekt geprüft werden. Für ein Privat-Projekt in Moos stellte das Amt für Ländliche Entwicklung eine Förderung von rund 118.000 Euro in Aussicht. Am neuen Sportplatz wurde ein Mangel am westlichen Ballfangzaun angezeigt. Die Firma Fleckenstein interessiert sich für eine Gewerbefläche bei den Kornäckern. Für die Umgestaltung des Dorfplatzes in Moos wurde der Förderantrag positiv vorgeprüft. Ein Anlieger hat angeboten, den Schulweg zu sanieren, wenn die Gemeinde die Materialkosten übernimmt. Die gemeinsame Archivarin des Fränkischen Südens hat ihre Arbeit aufgenommen; der Einsatz in Geroldshausen ist für März/April geplant.
Zum Dorfladen wurde erläutert, dass die Gemeinde diesen auch 2026 grundsätzlich weiter unterstützen will, aufgrund der angespannten Haushaltslage jedoch nur auf Grundlage eines jährlich neu zu stellenden Antrags entscheiden kann. Die Verwaltung hat den Dorfladen gebeten, die erforderlichen Unterlagen rechtzeitig einzureichen, damit der Zuschuss nicht – wie in den vergangenen Jahren – erst im dritten Quartal ausgezahlt werden kann. Der Dorfladen hat in Aussicht gestellt, die Unterlagen zur Sitzung im März vorzulegen; danach kann der Gemeinderat entscheiden.
Zum Solarwohngebiet Kornäcker wird nach rechtlichen Bedenken beim 3. Entwurf der Änderung des Flächennutzungsplans eine 4. Variante geprüft. Im Neubaugebiet Bildacker sind mehrere Grundstücke reserviert, vier bereits verkauft; die Vermessung läuft zur Zeit. Das Landratsamt hat zudem signalisiert, dass gegen die Aufstockung einer Garage in Moos keine rechtlichen Bedenken bestehen. Der SV Geroldshausen plant einen Spielplatz am neuen Sportplatz. Das beschädigte Steinkreuz auf dem Friedhof in Moos soll abgebaut und später restauriert werden. Abschließend sprach sich der Gemeinderat dafür aus, den Haushalt 2026 möglichst früh, idealerweise noch im April, zu beraten und zu beschließen.
Liebe Wahlberechtigte,
mit Ihrer Stimme lebt unsere Demokratie. Bitte gehen Sie am 8. März 2026 zur Wahl.
Mit besten Grüßen
aus dem Rathaus Geroldshausen
Ihr Gunther Ehrhardt
1. Bürgermeister








